Von Lima nach Máncora

In den letzten Tagen in Lima habe ich neben der Altstadt noch die Stadtteile Miraflores und Magdalena del Mar erkundet. Beide waren von meinem Hotel um die 8-10 km entfernt und daher habe ich beschlossen diese zu Fuss zu erwandern.

Das Zentrum von Lima ist die historische Altstadt. Am zentralen Platz gibt es neben vielen schönen Gebäuden mit Holzbalkonen auch die Kathedrale und den Palast zu sehen. Diese werden, deutlich sichtbar, von bewaffneten Einheiten von Polizei und Militär bewacht. In den Nebenstraßen werden die Gebäude aber baufälliger und die angrenzenden Problemviertel deuten sich an.

Ebenfalls im Zentrum liegt der Parque de la Reserva mit viele Springbrunnen und einer Täglich um 19 und 20.15 Uhr beginnenden Show. Die 4 Sol Eintritt sind es wirklich Wert!

Miraflores liegt im Südwesten der Stadt und grenzt an die Pazifikküste. Der Stadtteil gehört zu den beliebtesten bei Einwohnern und Touristen ist geprägt von vielen Geschäften und Restaurants. Dort habe ich auch zum ersten Mal viele andere Europäer getroffen und fast keine Armut erlebt. Außerdem sind viele der Hotels und Hostel hier zu finden. Zusammen mit dem angrenzenden Künstlerstadtteil Barranco sind diese die Hauptziele der meisten Touristen in Lima.

Das Zentrum und Miraflores sind mit einem schönen und fast 10 km langen Fuß- und Radweg verbunden.

Magdalena del Mar liegt nordwestlich von Miraflores und wirkt mit vielen zweistöckigen Gebäuden eher wie eine gemütliche Kleinstadt als ein Stadtteil Limas. Der Zentrale Platz mit Kirche war geprägt von einheimischen und einem ruhigen Alltag und nicht so hektisch wie in anderen Teilen der Stadt.

Dort angekommen habe ich zum ersten Mal den Pazifik gesehen und mich deshalb sofort Richtung Küste aufgemacht. Leider musste ich feststellen, dass diese höher war als es aus der Ferne aussah und der Steinstrand extreme Brandung hatte. Also nichts mit Füße ins Wasser halten wegen Gefahr 🙁 Trotzdem habe ich dort die Sonne und frische Briese lange genossen und sogar das Glück gehabt Delphine zu sehen!

Am gestrigen Donnerstag habe ich mich dann mit dem Bus von Lima nach Máncora aufgemacht und dabei eine 23 Stunden non-stop Busfahrt erlebt. Die Busse sind mit Sitzen ausgestattet, die wie in der Businessclass eines Langstrecken Flugzeuges sind. Buchtipp: Yual Noah Harari „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ oder „ich lese einfach mal 500 Seiten auf einer Fahrt“ 🙂 Der Küstenort hat den Ruf ein kleines Surfer Paradies zu sein. Alles ist hier sehr entspannt und auch das Wetter hat bisher mitgespielt. Immerhin ist es hier gerade Frühling (Bei Sonnenschein und 25-30 Grad). Es gibt viele Hostel und einige Hotels und überall wird gerade gewerkelt, damit mehr Touristen kommen können. Der Strand ist wunderschön und die Wellen laden zum Surfen ein. Alles hier ist gemächlich und die meisten Touristen sind (noch) Peruaner.

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