Heute war meine zweite Nacht in Lima und ich gewöhne mich langsam an die Zeitumstellung. Der Flug hat noch seine Spuren hinterlassen, da ich während der 16 Stunden kein Auge zu bekommen habe und dieser Beitrag entsteht, da ich erneute nur 6 Stunden schlafen konnte und wach im Bett liege 🙂

Bisher erkunde ich diese wuselige Megastadt weitestgehend zu Fuß. Die Stadt hat kein Öffentliches Nahverkehr, wie man es von anderen großen europäischen Städten kennt. Wenig bis gar nichts ist hier ausgeschildert und neben den offiziellen Express Bussen gibt es zahlreiche Taxen, Kleinbusse und Busse. Züge sind in Lima und Peru im Allgemeinen eine Ausnahme. Bis ich die Express Busse gefunden habe hat es einen weiteren Tag gebraucht. Diese verbinden die vielen Stadtteile und fahren nur auf den Schnellstraßen. Dafür wird eine Karte benötig, die gegen eine Gebühr (5 Sol) über Tage am fast allen Station erworben werden kann. Tipp für die Orientierung: Die iOS App „Maps.me“ zeigt alle Haltestellen auch als Offline Navigation. Die Vielfalt des System zeigt wie eine 10 Millionen Einwohnern Metropole mit der Fläche des Saarland mit der Einführung eines öffentlichen Nahverkehr zu kämpfen hat. Mein Hotel liegt direkt im historischen Zentrum, dass zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und viele kleine Parks und Plätze mit alten Gebäuden aus allen möglichen Epochen der letzten vier Jahrhunderten bietet.
Der Blick aus mein Zimmer im 10.Stock bietet wenig, da es zwar durchgehen bewölk ist aber trotzdem fühlen sich die 20 Grad wie Sommer an. Es ist einfach toll endlich in T-Shirt und kurzer Hose draußen sein zu können.
